Der doppelte Wasserschaden

Autor: Hans Lughofer. 

Wir wurden von einem unserer Kunden wegen Wasserspuren im Lehmputz der Innenwand gerufen. Es blieb nichts anders übrig, als die abgehängte Decke zu öffnen. Da kam vielleicht ein Chaos zum Vorschein. Reste der Renovation, zurückgelassen von hochbezahlten Handwerkern bzw. Firmen, für die man sich eigentlich schämen sollte (siehe Fotos 1-3).

Nach Entrümpelung und Entsorgung des Mülls kam dann der Übeltäter zum Vorschein (Bild 4). Ein offener, abgewürgter – gesägt kann ich hier nicht sagen- Ablauf, der noch mit der Hausinstallation in Verbindung stand.

Aus diesem Ablauf austretende Dämpfe kondensierten in der Zwischendecke und schlugen sich als Wassertröpfchen im Bereich um den Austritt, nieder. Bis die Isolierung mit Wasser gesättigt war dauerte es nun ca. 12 Jahre bis zum ersten Tropfen, zum ersten Rinnsal. Garantieanspruch wegen fehlerhaft ausgeführter Arbeiten – zu spät.

Ohne mich jetzt noch lange aufhalten zu wollen: Bild 5 und 6 zeigen den fachgerechten Verschluss der alten Leitungen. Isolieren der Decke, Abschluss mit diffusionsoffenem Papier und dann……….

Erneut Wasseralarm (Bild 7-9). Wir brauchten nicht lange um den Verursacher zu finden. In der Wohnung im nächsten Stock, UP-Spülkasten, Überlauf verkalkt (Bild 10 und 11). Da fragt man sich was denn noch so alles kommen kann?

Doch zum Glück konnten wir die Arbeiten ohne weitere Störung abschliessen. Zum Abschluss zu sehen in den Bildern 12-14.

Ein Dank geht noch an die Versicherung, welche den zweiten Wasserschaden unbürokratisch behandelt hat.

Fotoreportage. Zum Anschauen einfach in das erste Foto klicken.