Wasserwirbelkraftwerk

Wasserwirbelkraftwerk (Wwk)

Autor: Hans Lughofer.

Es ist auf jeden Fall möglich, auf eine umweltgerechte Weise und ohne grössere Eingriffe in die Natur, Strom zu erzeugen. Das wollten wir unter Beweis stellen. Zu diesem Zweck erlaubte uns eine Dorfgemeinschaft im durchfliessenden Bach ein kleines Wasserwirbelkraftwerk (Wwk) zu installieren.

Mit der gebotenen Rück- und Vorsicht konnten wir an einer Stauvorrichtung der Feuerwehr arbeiten und ein kleines Wasserwirbelkraftwerk zu Textzwecken bauen. Nach einigen Versuchen und auch Rückschlägen, ist es uns gelungen, im Betrieb eine Leistung von ca. 90-150 W (2-3,5Kwh/Tag) zu erzielen. Das bei sehr geringem Materialaufwand und tiefen Kosten.

Die Bilder zeigen einen Rohrgenerator der im Bach installiert ist. Der Sog ist sehr stark (Rotor bis zu 1100 rpm), macht aber den Fischen – die in einem Abstand von 30 cm zum Rotor „stehen“- gar nichts aus. Durch einen kleinen Nebenkanal auf Bachgrundhöhe konnten die Fische die Absperrung umgehen. Das hatten die Fische sehr schnell herausgefunden, denn sie wissen instiktiv, wie sie sich an gefährlichen Zonen verhalten müssen, ohne sich in Gefahr zu begeben. Dieser Instinkt ist uns durch unsere Neugierde leider verloren gegangen.

Alle Besucher und Interessenten, die an der Veranstaltung teilnahmen, haben uns zu verstehen gegeben, dass auch sie von der Abhängigkeit weg wollen. Sie haben uns ermutigt, weiter in diese Richtung zu arbeiten. Zitat: „Wir können uns ja auch aussuchen, welche Art der Energie wir für unser Eigenheim nutzen wollen“.

Vorbereitungsarbeiten zum Aufbau des KraftwerksVorbereitungsarbeiten zum Aufbau des KraftwerksVorbereitungsarbeiten zum Aufbau des KraftwerksEinbau: Schott und TestEingebautes Schott mit GeneratorStromerzeugung8 bis ca. 90 Watt werden gemessen